Kürbisgnocchi

Ein tolles Grundrezept für alle Gnocchi-Liebhaber. 

Die zarten Kürbisgnocchi lassen sich mit jeder Beilage wunderbar kombinieren. Ob auf Salat, mit einer cremigen Sauce, oder mit gedünstetem Gemüse, sie schmecken einfach himmlisch und liegen ganz leicht im Magen.

Toll ist auch, dass sie sich ganz einfach einfrieren lassen und man so immer eine leckere Mahlzeit Zuhause hat, wenn es mal schnell gehen muss.

Das Schöne an den Gnocchi ist, neben dem Geschmack, die orange-gelbe Farbe die sie durch den Kürbis bekommen und sie so auf jedem Teller zu einem Blickfang macht. 

 

Hier findet ihr das Grundrezept mit einer einfachen Tomaten-Pinienkernbeilage.

 

 

 

 

 

Zutaten:

 

Gnocchi

-       Ein Hokkaido Kürbis entkernt (Grammzahl variiert, ist aber nicht so tragisch)

-       400g Kartoffeln

-       270g Dinkelmehl

-       Eine gute Prise Salz

-       Eine Prise Muskat (optional)


Beilage

-       Cherrytomaten (besonders schön in verschiedenen Farben)

-       Vegane Butter

-       Eine Zwiebel

-       Salbei

-       Pinienkerne

 

-       Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

 

Den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel ausschaben. Mit der Schnittseite auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Ofen auf 200°C ca. 40 Minuten backen. Es kann sein, dass die Backzeit je nach Größe des Kürbisses variiert.

Ein wenig abkühlen lassen und vorsichtig die Haut abziehen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken. 

Während der Kürbis im Ofen ist, die Kartoffeln mit Schale für 20-30 Minuten weichkochen. Auch hier die Schale abziehen und zu dem Kürbis geben und zerdrücken. Gerne hierfür einen Kartoffelstampfer verwenden, es geht aber ebenso gut mit der Gabel. 

Nun das Mehl und Salz hinzugeben, wenn gewünscht auch eine Prise Muskat und zu einer homogenen Masse verkneten. 

Jetzt können kleine Stücke des Teiges zu einer Rolle geformt werden und die gewünschte Gnocchigröße abgetrennt werden. Hierfür extra Mehl verwenden, damit die Gnocchi nirgendwo kleben bleiben. Nun die Gnocchi entweder so belassen, oder aber auf der Rückseite einer Gabel mit leichtem Druck vorsichtig nach unten rollen. Ich belasse sie jedoch am liebsten so, da ich die „rohe“ Form sehr gerne mag.

 

Nun einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen und die Gnocchi ins kochende Wasser geben. Sie sind fertig, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Am besten mit einer Schaumkelle herausnehmen, oder auch in ein Sieb abgießen und fertig sind die Gnocchi.

 

Für die Beilage erst die Pinienkerne in der Pfanne anrösten und beiseitestellen. Nun die vegane Butter schmelzen und die gehackte Zwiebel glasig dünsten. Tomaten und Salbei hinzufügen und mit anrösten. Die Gnocchi hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. So lange anbraten, bis sie die gewünschte Farbe und Konsistenz haben.

Zum Servieren mit Pinienkernen bestreuen. 

 

Die übrigen Gnocchi, falls es welche gibt, lassen sich wunderbar einfrieren. Allerdings ist hier wichtig, die Gnocchi erst nebeneinander in einer Kuchenform, oder Ähnlichem nebeneinander, für ca. 2 Stunden einzufrieren und sie dann in einen Gefrierbeutel umzufüllen, da sie sonst aneinanderkleben. Sie können dann direkt wieder gekocht werden und müssen nicht aufgetaut werden. 

So hat man schnell ein leckeres, gesundes Essen zur Hand.

 

Viel Freude beim Naschen

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